Ein Wochenmarkt für Uppenberg

Ankerpunkt für einen öffentlichen Treffpunkt

Uppenberg. Der Stadteil Uppenberg ist einer der drei am schnellsten wachsenden Stadtteile in Münster. Allerdings nur, was die Bevölkerungszahl angeht, denn an öffentlicher Infrastruktur ist seit Jahrzehnten nichts mehr hinzugekommen. Zwischen 2013 und 2017 wuchs im städtischen Bezirk Uppenberg die Bevölkerungszahl um über 400 Personen. Dieser Trend ist noch nicht abgeschlossen und wird durch die neuen Wohnungen auf dem ehemaligen TÜV-Gelände und dem York-Quartier (beides an der Steinfurter Straße / Ring) sowie viele kleine Lückenbebauungen sogar noch verstärkt. Die Verdichtung und auch die Versiegelung, übrigens Thema des BI-Stammtisches am 9. April (jeweils am zweiten Dienstag des Monats, jeweils um 19 Uhr in der Zukunftswerkstatt, Schulstraße 45), in Uppenberg nimmt immer zu.

Die Nahversorgung ist zwar gewährleistet, aber es gibt zum Beispiel nur wenige Angebote mit frischen Lebensmitteln – insbesondere aus der Region. Dies könnte durch einen Wochenmarkt, der auf dem öffentlichen Parkplatz an der Ecke Grevener Straße / Catharina-Müller-Straße angesiedelt werden könnte, schon verbessert werden. Dazu sollte die Grevener Straße zwischen Steinfurter Straße und Ring möglichst umgestaltet werden. Zwar benötigt der Wochenmarkt nicht mehr Platz als jetzt schon auf den Parkflächen vorhanden ist, doch sollte die Chance der Bautätigkeit auf der Grevener Straße, die Kanalisation muss erneuert werden, zur Umgestaltung in Richtung mehr Wohn- und Lebensqualität und damit moderner Urbanität genutzt werden.

Auf dem öffentlichen Parkplatz an der Ecke Grevener Straße / Catharina-Müller-Straße könnte ein Wochenmarkt angesiedelt werden. (Fotomontage: Werner Szybalski)

Die entstehende „Neue Mitte Uppenberg“ könnte der öffentliche Treffpunkt im Viertel sein. Er liegt zwar nicht zentral, ist aber vom Neutor, Klosterviertel, Unicampus, Koburg, Wienburg, Dichterviertel, Kreuzviertel und Schul- sowie Kinderhauser Straße gut erreichbar. Idealerweise könnten die beiden führenden Banken in Münster dort eine gemeinsame Selbstbedienungseinrichtung unter anderem mit Bargeldautomaten aufstellen. Durch Infokästen für Initiativen, Vereine, Kirchengemeinden oder Parteien sowie kostenfreie Sitzgelegenheiten und vielleicht einem Kleinkindspielplatz würde die „Neue Mitte Uppenberg“ attraktiv machen. Zusätzlich sollten die Reststoffcontainer vom Kanonierplatz an diesen Platz verlagert werden, dabei ab optisch gelungen aufgestellt werden.

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